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14.11.2017 13:00
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Raiffeisen Bank International - die Ziele bleiben

Ein Soll- und Ist-Vergleich der Zahlen zum 3. Quartal

© Bloomberg
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Die Raiffeisen Bank International hat mehr verdient als von Analysten erwartet - siehe Tabelle. Das sorgte zu Handelsbeginn auch für eine deutlich überdurchschnittliche Entwicklung der Aktie. Im Laufe des Vormittags schloss sich diese aber mehr und mehr der allgemeinen Entwicklung an.

In Summe der ersten drei Quartale wurde das Konzernergebnis von 433 auf 910 Mio. Euro mehr als verdoppelt (Zinsüberschuss plus 2,2%, Provisionsüberschuss plus % neue Kreditrisikovorsorgekosten minus 68%). „Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden”, sagte dazu RBI-CEO Johann Strobl - und betont: „Wir schreiben in allen Märkten Gewinne.”

Der Anteil der notleidenden Kredite (NPL-Ratio) ging gegenüber dem Jahresschluss 2016 um 2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent zurück. Per Ende September beliefen sich die Eigenmittel auf 12,5 Mrd. Euro. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich damit eine Kernkapitalquote (Tier 1-Ratio - fully loaded) von 12,5 Prozent. Mittelfristig werden rund 13 Prozent angestrebt. Am Ausblick hat sich nichts verändert.


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red
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LASKler
Raiffeisenbank I.2017-11-14 15:57:44
9257 Postings

seit 2012-02-28

Top zahlen!

RBI verdoppelte nach drei Quartalen Konzernergebnis auf 0,9 Mrd. Euro
Zinsergebnis profitierte vom Russland-Geschäft - Deutlich weniger neue Kreditrisikovorsorgen - NLP-Ratio sank auf 6,7 Prozent - Kernkapitalquote bei 12,5 Prozent - Ausblick unverändert

Die börsenotierte Raiffeisen Bank International (RBI) hat 2017 nach drei Quartalen deutlich mehr verdient. Das Konzernergebnis konnte von 433 auf 910 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden. Der Zinsüberschuss stieg im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 (2,34) Mrd. Euro. Die neuen Kreditrisikovorsorgen gingen um 68 Prozent von 501 auf 160 Mio. Euro zurück. Am Ausblick wurde nichts geändert.

"Wir sind mit dem Ergebnis der ersten neun Monate sehr zufrieden", so RBI-Chef Johann Strobl am Dienstag in einer Presseaussendung. Der breite wirtschaftliche Aufschwung in CEE spiegle sich in allen Segmenten wider. "Wir schreiben in allen Märkten Gewinne", betont Strobl. Bei der Reduzierung der notleidenden Kredite sei man gut vorangekommen und habe die Ziele für dieses Jahr bereits übererfüllt.

Die Kreditrisikovorsorgen konnte die RBI deutlich zurückfahren, und auch das operative Geschäft hat sich positiv entwickelt. Hauptverantwortlich für das leicht verbesserte Zinsergebnis war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland in Höhe von 62 Mio. Euro. In anderen Märkten kam es dagegen wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus zu leichten Rückgängen.

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich aufgrund von Währungsaufwertungen in Osteuropa und höheren Umsätzen um 8 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro. Während die Betriebserträge um 4 Prozent auf 3,89 Mrd. Euro stiegen, blieben die Verwaltungsaufwendungen mit 2,29 Mrd. Euro relativ konstant.

Die Cost-Income-Ratio (CIR) verbesserte sich aufgrund der gestiegenen Betriebserträge um 2,5 Prozentpunkte auf 58,9 Prozent. Ziel ist mittelfristig ein Wert zwischen 50 und 55 Prozent.

Der Anteil der notleidenden Kredite (NPL-Ratio) ging gegenüber Jahresultimo 2016 um 2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent zurück. Verantwortlich dafür waren geringere Zuflüsse, Verkäufe und Ausbuchungen. Ihnen standen Wertberichtigungen in Höhe von 3,78 Mrd. Euro gegenüber. Daraus resultierte eine NPL-Coverage-Ratio von 69,4 Prozent nach 75,2 Prozent per Ende 2016.

Per Ende September beliefen sich die Eigenmittel auf 12,5 Mrd. Euro. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich damit eine Kernkapitalquote (Tier 1-Ratio - fully loaded) von 12,5 Prozent. Mittelfristig werden rund 13 Prozent angestrebt. Die Eigenmittelquote (fully loaded) betrug von 17,9 Prozent.

Am Ausblick habe sich nichts geändert, so die RBI. Sie erwartet, dass die Netto-Kreditrisikovorsorgen 2017 aufgrund hoher Rückflüsse und Verkäufen notleidender Kredite deutlich unter dem Niveau von 2016 (758 Mio. Euro) bleiben werden. Die NPL-Ratio soll weiter sinken.

Seit Jänner ist erstmals auch das Geschäft der fusionierten Raiffeisen Zentralbank (RZB) in den Zahlen der RBI voll enthalten.

(Schluss) ggr/sp

ISIN AT0000606306
WEB http://www.rbinternational.com/

voitsberger
2557 Postings
seit 2007-11-21
> Raiffeisenbank I.2017-11-17 20:14:36



Die Polentochter scheint doch nicht gar so hässlich zu sein. Wenn die BAWAG zum 1,5 fachen Buchwert notiert, dann wird das wohl auch für die RBI Tochter möglich sein. Bin nach wie vor der Überzeugung, dass man in Polen blendende Geschäfte machen kann. Wenn sich das Management der RBI das nicht zutraut, dann sollten sie mal beim Cerberus vorbeischauen.

Die Hälfte des Nettogewinns als Dividende auszuschütten, ist auch ne klare Ansage. Da könnte der Strobl mal in sich gehen und was für seine Aktionäre tun. 600 Millionen als Trostpflaster für die dividendenlose Zeit würde schon was hermachen.

Sibelius
493 Postings
seit 2014-10-03
>> Raiffeisenbank I.2017-11-17 22:40:42


"600 Mill als Trostpflaster für die dividenlose Zeit" - der war wirklich gut!

voitsberger
2557 Postings
seit 2007-11-21
>>> Raiffeisenbank I.2017-11-18 12:43:32



Die BAWAG hüpft das aber vor. Da werden die Herren Treichl und Strobl aber noch Augen machen wie man mit seinen Eigenkapitalgebern umzugehen hat.

Dass eine ehemalige Gewerkschaftsbank zur aktionärsfreundlichsten Bank Österreichs aufsteigt finde ich wiederum ganz amüsant.-)



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Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000606306

 
 
 
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