AT&S: Zum Jubiläum steigen die Chancen

Vor 18 Jahren erfolgt das IPO der AT&S an der deutschen Börse (Neuer Markt - Anm. wie diesen, gibt es auch den Lead Manager mit Salomon Smith Barney nicht mehr)). Aus der Preisspanne von 21 bis 25 Euro wurde mit 25 Euro der Ausgabepreis festgelegt - angeboten wurden 4,4 Millionen Aktien, heute sind 38,9 Millionen im Umlauf. Mehr zur Geschichte und den weiteren Aussichten der Aktie...
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Als global aufgestelltes Unternehmen ist es essenziell, den Blick auf das Ganze zu legen, um die Herausforderungen aus dem Markt, dem sozialen und ökologischen Umfeld zu bewältigen“, sagt CEO Andreas Gerstenmayer. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur den Trends zu folgen, wir wollen vielmehr Trends und Standards setzen.“ Dies geschieht bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert - AT&S entstand 1987 aus drei in den 1970er-Jahren gegründeten Teilunternehmen: einer Betriebsstätte der Körting Elektronik in Fehring, einem Zweigwerk von Eumig in Fohnsdorf und einer Betriebsstätte der voestalpine in Leoben, seit 1990 mit der E+E Leiterplattenholding als Muttergesellschaft. Das Unternehmen war bis zur Privatisierung im November 1994 im Besitz der staatlichen Holding ÖIAG, nach erfolgtem Verkauf an das Bieterkonsortium Androsch/Dörflinger/Zoidl wurde es 1995 in eine AG umgewandelt.

Wechselvolle Börsengeschichte. Seit 1999 wurde die AT&S an der Deutschen Börse in Frankfurt am Main notiert, zwischen März 2003 und März 2008 war sie im TecDAX gelistet. 2002 startete die Produktion in einem neuen Werk in Shanghai - gleichzeitig etablierte sich AT&S unter den Top-3-Unternehmen im Bereich HDI/Microvia weltweit. Seit 2002 ist die AT&S auch weltweiter Lieferant für Nokia und Siemens, bald danach kamen auch Sony Ericsson sowie Motorola als Kunden hinzu. Schwerpunkte 2003 waren die Konzentration auf die drei Geschäftsbereiche Telekommunikation, Automobile, Industrie- und Medizintechnik sowie die Asien-Offensive in Form einer Investition in ein indisches Werk. 2004 wurde in Shanghai der Bau des Werkes II beschlossen, das zwei Jahre später eröffnet wurde, 2007 folgte ein drittes AT&S-Werk in China.

Bis 2008 notierte das Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse. Nach einer Übergangsphase mit Doppellisting in Frankfurt und Wien notiert AT&S nun ausschließlich an der Wiener Börse. Seit 2011 wird an einem weiteren neuen Werk in Chongqing (China) gebaut. Es war ursprünglich als weiteres HDI-Leiterplattenwerk geplant, dieser Plan wurde jedoch Ende 2012 geändert, als man Intel als neuen Kunden gewinnen konnte. Seitdem wird das gesamte Werk als Produktionsstandort für IC Substrate ausgelegt. Im Februar 2014 wurde mit der Einbringung der ersten Maschinen begonnen, die Produktion wurde 2016 begonnen, schrittweise hochzufahren..

Grüner Pionier. Als einer der ersten in einer ressourcenintensiven Branche hat der steirische Industriebetrieb den CO2-Fußabdruck als Kennzahl eingeführt. Mit einer Einsparung von 4 kg CO2 pro Quadratmeter Leiterplatte seit 2010 konnten bereits beachtliche Ergebnisse erzielt werden.

Die kontinuierliche Steigerung der Ressourceneffizienz manifestiert sich auch in der Senkung des Frischwasserverbrauches um rund 90 Liter pro m2 Leiterplatte in den letzten drei Jahren. Das bedeutet einen Wettbewerbsvorteil beispielsweise gerade in China, wo sich das Unternehmen dank der ausgezeichneten Performance beim Umweltschutz als Benchmark positioniert hat und eine Vorreiterrolle für die gesamte Branche einnimmt. „Wir sehen uns als Botschafter der Nachhaltigkeit“, erklärt CEO Andreas Gerstenmayer.

INFO Zum Unternehmen 

Adresse: Fabriksgasse 13, A-8700 Leoben

Tel.: 0043 3842 200-0

IPO im: Juli 1999

Vorstand: Andreas Gerstenmayer (CEO); Monika Stoisser-Göhring (CFO), Heinz Moitzi (Technikvorstand)

Aktionäre dzt.: Dörflinger Privatstiftung (17,77 Prozent), Androsch Privatstifung (16,32 Prozent), Streubesitz (65,91 Prozent)

IR-Sprecher: Elke Koch

Internet: http://www.ats.net/de/

IR-Seite: http://www.ats.net/de/investo...

E-Mail: e.koch@ats.net

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red
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