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17.07.2017 12:10
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AT&S: Zum Jubiläum steigen die Chancen

Vor 18 Jahren erfolgt das IPO der AT&S an der deutschen Börse (Neuer Markt - Anm. wie diesen, gibt es auch den Lead Manager mit Salomon Smith Barney nicht mehr)). Aus der Preisspanne von 21 bis 25 Euro wurde mit 25 Euro der Ausgabepreis festgelegt - angeboten wurden 4,4 Millionen Aktien, heute sind 38,9 Millionen im Umlauf. Mehr zur Geschichte und den weiteren Aussichten der Aktie...

© AT&S
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Als global aufgestelltes Unternehmen ist es essenziell, den Blick auf das Ganze zu legen, um die Herausforderungen aus dem Markt, dem sozialen und ökologischen Umfeld zu bewältigen“, sagt CEO Andreas Gerstenmayer. „Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur den Trends zu folgen, wir wollen vielmehr Trends und Standards setzen.“ Dies geschieht bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert - AT&S entstand 1987 aus drei in den 1970er-Jahren gegründeten Teilunternehmen: einer Betriebsstätte der Körting Elektronik in Fehring, einem Zweigwerk von Eumig in Fohnsdorf und einer Betriebsstätte der voestalpine in Leoben, seit 1990 mit der E+E Leiterplattenholding als Muttergesellschaft. Das Unternehmen war bis zur Privatisierung im November 1994 im Besitz der staatlichen Holding ÖIAG, nach erfolgtem Verkauf an das Bieterkonsortium Androsch/Dörflinger/Zoidl wurde es 1995 in eine AG umgewandelt.

Wechselvolle Börsengeschichte. Seit 1999 wurde die AT&S an der Deutschen Börse in Frankfurt am Main notiert, zwischen März 2003 und März 2008 war sie im TecDAX gelistet. 2002 startete die Produktion in einem neuen Werk in Shanghai - gleichzeitig etablierte sich AT&S unter den Top-3-Unternehmen im Bereich HDI/Microvia weltweit. Seit 2002 ist die AT&S auch weltweiter Lieferant für Nokia und Siemens, bald danach kamen auch Sony Ericsson sowie Motorola als Kunden hinzu. Schwerpunkte 2003 waren die Konzentration auf die drei Geschäftsbereiche Telekommunikation, Automobile, Industrie- und Medizintechnik sowie die Asien-Offensive in Form einer Investition in ein indisches Werk. 2004 wurde in Shanghai der Bau des Werkes II beschlossen, das zwei Jahre später eröffnet wurde, 2007 folgte ein drittes AT&S-Werk in China.

Bis 2008 notierte das Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse. Nach einer Übergangsphase mit Doppellisting in Frankfurt und Wien notiert AT&S nun ausschließlich an der Wiener Börse. Seit 2011 wird an einem weiteren neuen Werk in Chongqing (China) gebaut. Es war ursprünglich als weiteres HDI-Leiterplattenwerk geplant, dieser Plan wurde jedoch Ende 2012 geändert, als man Intel als neuen Kunden gewinnen konnte. Seitdem wird das gesamte Werk als Produktionsstandort für IC Substrate ausgelegt. Im Februar 2014 wurde mit der Einbringung der ersten Maschinen begonnen, die Produktion wurde 2016 begonnen, schrittweise hochzufahren..

Grüner Pionier. Als einer der ersten in einer ressourcenintensiven Branche hat der steirische Industriebetrieb den CO2-Fußabdruck als Kennzahl eingeführt. Mit einer Einsparung von 4 kg CO2 pro Quadratmeter Leiterplatte seit 2010 konnten bereits beachtliche Ergebnisse erzielt werden.

Die kontinuierliche Steigerung der Ressourceneffizienz manifestiert sich auch in der Senkung des Frischwasserverbrauches um rund 90 Liter pro m2 Leiterplatte in den letzten drei Jahren. Das bedeutet einen Wettbewerbsvorteil beispielsweise gerade in China, wo sich das Unternehmen dank der ausgezeichneten Performance beim Umweltschutz als Benchmark positioniert hat und eine Vorreiterrolle für die gesamte Branche einnimmt. „Wir sehen uns als Botschafter der Nachhaltigkeit“, erklärt CEO Andreas Gerstenmayer.

INFO Zum Unternehmen 

Adresse: Fabriksgasse 13, A-8700 Leoben

Tel.: 0043 3842 200-0

IPO im: Juli 1999

Vorstand: Andreas Gerstenmayer (CEO); Monika Stoisser-Göhring (CFO), Heinz Moitzi (Technikvorstand)

Aktionäre dzt.: Dörflinger Privatstiftung (17,77 Prozent), Androsch Privatstifung (16,32 Prozent), Streubesitz (65,91 Prozent)

IR-Sprecher: Elke Koch

Internet: http://www.ats.net/de/

IR-Seite: http://www.ats.net/de/investo...

E-Mail: e.koch@ats.net

Aus dem Börse Express PDF vom 17. Juni. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.

 

    
 
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trixly
AT&S: Der Dreh’ steht bevor2017-07-26 17:19:23
468 Postings

seit 2012-10-18



MEINUNG 0 ALLES ZUR AKTIE ANALYSEN


Diesen Donnerstag präsentiert AT&S sein Ergebnis im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2017. Die beinahe einzige Frage derzeit: Wann übersteigt der Umsatzzuwachs aus den neuen Werken in Chongqing die sich daraus ergebenden Abschreibungen? Das gilt als der nächste Kurstrigger für die Aktie - quasi die Bestätigung des vom Vorstand eingeschlagenen Wegs, der schlussendlich eine Verdoppelung der bisherigen AT&S zur Folge haben wird. Das abgelaufene Quartal ist es sich noch nicht ausgegangen, zumindest gehen Analysten (siehe Tabelle) davon aus. Weitere Schätzungen auf Quartalsbasis gibt es von Analystenseite keine, aber eine für das Gesamtjahr. Und da die dortigen Zahlen dann ‘besser’ als jene im Q1 aussehen, muss der Weg in die Gewinnzone wohl unmittelbar bevorstehen,spätestens mit dem 3. Quartal.

Doch passt das Umfeld überhaupt noch? Dazu ein Blick auf zwei Meldungen von gestern: Der US-Chip-Spezialist Texas Instruments rechnet weiter mit einer starken Nachfrage von Autobauern - einer wichtigen Kundengruppe von AT&S. Und die weltweite Nachfrage nach Smartphones ist im zweiten Quartal laut Marktforschern auf ein Rekordniveau gestiegen. Insgesamt wurden von April bis Juni 347 Millionen Geräte verkauft. Und zusätzlich sind die Verkaufspreise im Schnitt um neun Prozent gestiegen, berichtet das Marktforschungsunternehmen GfK. Der Trend zu Qualität im Quantitätsmarkt Handy dürfte also angehalten haben, was AT&S wiederum doppelt begünstigt.

So sieht der aktuell gültige Unternehmensausblick fürs Gesamtjahr aus: „Im Geschäftsjahr 2017/18 rechnet AT&S unter der Voraussetzung eines makroökonomisch stabilen Umfelds, einer Währungsrelation USD/EUR auf ähnlichem Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 10–16 %. Die EBITDA-Marge soll auf Basis der Marktentwicklungen bei IC-Substraten und dem Anlauf der nächsten Technologiegeneration (mSAP) bei 16–18 % liegen. Höhere Abschreibungen für hauptsächlich neue Produktionslinien in der Höhe von rund 25 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017/18 werden das EBIT beeinflussen.“
Aus dem Börse Express PDF vom 26. Juli. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.

trixly
468 Postings
seit 2012-10-18
> AT&S: Der Dreh’ steht bevor2017-07-26 19:17:44



AT&S steigerte Quartalsumsatz kräftig - Etwas weniger Konzernverlust
Umsatzplus von fast 12 Prozent - Konzernverlust von 13,6 auf 11,2 Mio. Euro etwas eingebremst - Werksausbau in China doch nicht im laufenden Geschäftsjahr

Der Leiterplattenhersteller AT&S hat im ersten Geschäftsquartal dank einer guten Nachfrage und Auslastung ein Umsatzplus von 11,6 Prozent auf 199,6 Mio. Euro erzielt. Allerdings schreibt das Unternehmen nach wie vor Verluste, wenngleich der Konzernverlust von 13,6 auf 11,2 Mio. Euro etwas zurückging. Den Ausbau des IC-Substrate-Werkes in Chongqing wird AT&S doch nicht im laufenden Jahr starten.

Ein weiterer Ausbauplan für das Werk 2 in Chongqing sei weiterhin in Evaluierung, schreibt das Unternehmen am Mittwochabend in einer Mitteilung. Das für 2017/18 geplante Investitionsvolumen von rund 160-200 Mio. Euro sei mit den bestehenden Finanzierungsinstrumenten gesichert. Dennoch würden weiterhin Möglichkeiten zur Optimierung des Finanzierungsportfolios untersucht, heißt es.

Für das Gesamtjahr 2017/18 rechnet die Leiterplattenschmiede "unter der Voraussetzung eines makroökonomisch stabilen Umfelds, einer Währungsrelation USD/EUR auf ähnlichem Niveau wie im abgelaufenen Geschäftsjahr" mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 16 Prozent. Die EBITDA-Marge soll auf Basis der Marktentwicklungen bei IC-Substraten und dem Anlauf der nächsten Technologiegeneration bei 16-18 Prozent liegen. Höhere Abschreibungen für hauptsächlich neue Produktionslinien in der Höhe von rund 25,0 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017/18 würden das Betriebsergebnis (EBIT) beeinflussen, so das Unternehmen.

Im ersten Quartal 2017/18 ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) deutlich um rund 58 Prozent auf 29,7 Mio. Euro gestiegen. Analysten hatten einen noch größeren Anstieg erwartet. Das Betriebsergebnis ist mit 3,4 Mio. Euro zwar weiter negativ, verbesserte sich gegenüber dem ersten Quartal 2016/17 aber um 5,8 Mio. Euro. Auch hier rechneten von APA befragte Analysten mit einem etwas besseren Wert.

Wexi
9 Postings
seit 2016-12-22
>> AT&S: Der Dreh’ steht bevor2017-07-26 19:59:18


Naja, da hätt ich mir mehr erhofft.

voitsberger
2453 Postings
seit 2007-11-21
>>> AT&S: Der Dreh’ steht bevor2017-07-26 20:25:10



Berauschend sind die Zahlen jetzt nicht gerade. Spannend zu wissen, ob die Abschreibungen des Jahres hier zur Gänze enthalten sind oder nicht?



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
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