www.be24.at www.foonds.com www.boerse-express.com/abo
User online: 71
pxp
main
sub
20.05.2017 00:00
Drucken  | Mailen  | Facebook issuu BE Post

Johann Marihart: „Beim Kursrückgang hatten wir schon ein Verständnisproblem“

Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung kam der Kursrücksetzer. Bis an die 92 Euro-Marke rutschte die Agrana-Aktie nach einer Zuckermarkt-Analyse von Goldman Sachs ab. Dann ging’s bergauf, ein Trend, der durch das Ergebnis noch gestützt wurde. Agrana CEO Johann Marihart im Interview über Personal, Nachhaltigkeit, Expansion und die Unwägbarkeiten am Kapitalmarkt.

© Raiffeisenzeitung/Unkart
 MEINUNG 0    ALLES ZUR AKTIE     ANALYSEN 
 

Wiener Zucker“ in allen Variationen, das ist wohl das Erste was Herrn und Frau Österreicher einfällt, wenn er den Namen Agrana hört. Dass der in mittlerweile 25 Ländern tätige Konzern, der am Freitag vergangener Woche sein Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2016/2017 vorgelegt hat, mittlerweile beinahe doppelt so viel Umsatz im Segment Frucht macht und in diesem Segment der weltweit führende Hersteller von Fruchtzubereitungen für die Molkerei-, Backwaren und Eiscremeindustrie ist, dürfte schon weit weniger Menschen bekannt sein - zumindest hierzulande. Klar, auf den Fruchtjoghurts in Österreich, Frankreich oder anderswo steht ja auch nicht drauf wer den - in vielen Fällen entscheidenden - Geschmack beisteuert. Im Anschluss an die Pressekonferenz zur Bekanntgabe des Jahresergebnisses bat der Börse Express Johann Marihart, der heuer sein 25jähriges Jubiläum als Agrana-CEO begeht, zum Interview.

Börse Express: Herr Marihart - unsere Einstiegsfrage mag für Sie ungewöhnlich sein - vor allem wenn Sie von einem Finanzjournalisten kommt. Dennoch: Ihrem Geschäftsbericht zufolge hat die Agrana im abgelaufenen Geschäftsjahr Ihre Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter intensiviert (konzernweite Rahmenvereinbarung für Telearbeit, finanzielle Unterstützung für die Betreuung von Kleinkindern bis drei Jahre, ...). Warum tun Sie das - bzw. wie wichtig sind die Mitarbeiter für die Agrana?

Johann Marihart: Sehr wichtig. Ohne Mitarbeiter ist die Agrana nur ein Konstrukt von Beton und Stahl. Wir haben ganz klare Vorstellungen davon, wie sich ein Unternehmen in einer Gesellschaft positionieren soll und agieren nicht abgehoben von der Gesellschaft, in der wir leben. Wir nutzen die Luft, das Wasser, die natürlichen Ressourcen sowie die Innovationskraft und das Potenzial unserer Mitarbeiter. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch die Lebenssituation unserer Mitarbeiter in unsere unternehmerischen Überlegungen mit einbeziehen. Die Gesellschaft hat sich gewandelt und es gibt nun mal kaum mehr Großfamilien, wo Oma oder Opa auf das Kind aufpassen können. Dazu kommen die Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen, die arbeiten müssen. Und denen wollen wir ermöglichen, dies auch zu tun. Das alles fällt für uns in den Bereich Corporate Social Responsibility (CSR). Wenn man die ökonomischen Voraussetzungen dazu hat, sollte man diese Verantwortung auch wahrnehmen, so wie wir es auch im Umweltbereich tun. Das wird von unseren Kunden auch immer stärker eingefordert.

Börse Express: Womit wir mitten im Thema Nachhaltigkeit sind. Sie sagen, dass Ihre Kunden dieses Thema einfordern, ist das auch auf Seite der Investoren so?

Johann Marihart: Ja. Ich wurde erst kürzlich von der Fondsgesellschaft Pioneer Investments zu einem Vortrag eingeladen, wo ich vor knapp 200 Personen darüber gesprochen habe, wie nachhaltig die Agrana agiert. Wir sind unter anderem Mitglied der Sustainable Agriculture Initiative (SAI), deren Ziel die Entwicklung von Richtlinien und die Umsetzung von nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken ist. Wir halten unsere Lieferanten aus der Landwirtschaft an, die entsprechenden Fragebögen auszufüllen. Bei Entwicklungshilfeprojekten, etwa in Mexiko, sorgen wir dafür, dass die Farmer auch im Anschluss an das Projekt - z. B. Anbau von Erdbeeren - in uns einen verlässlichen und fairen Abnehmer haben. Auf den Fidschi-Inseln tun wir das Gleiche. Dort zerstören Hurrikans alle zwei bis drei Jahre die Bananenplantagen. Durch das Anlegen von Saatgutdepots sorgen wir dafür, dass nach dem Hurrikan der Wiederaufbau rasch erfolgen kann und nicht erst wieder neues Saatgut angebaut und gewonnen werden muss.

Börse Express: Verzeihen Sie wenn ich jetzt einen Sprung beim Thema mache, aber hierzulande wird die Agrana vor allem mit dem Bereich Zucker identifiziert, wenngleich der Fruchtbereich mittlerweile nahezu doppelt so groß ist. Welchen Einfluss auf das operative Geschäft erwarten Sie sich vom Ende der EU-Zuckermarktordnung (per 30.09.2017)?

Johann Marihart: Ganz so stimmt das nicht - die Zuckermarktordnung ist nicht zu Ende, lediglich die EU-Quoten für Zucker und die Mindestpreise für die Abnahme von Zuckerrüben entfallen. Das Preisberichterstattungssystem mit Meldepflichten der Zuckererzeuger und des Zuckerhandels sowie den Außenschutz wird es weiter geben. Wir sehen etwa den Wegfall der Exportquoten durchaus auch positiv. Unser Vorteil liegt unter anderem darin, dass wir in Ländern tätig sind, wo es ein Zuckerdefizit gibt, etwa in Osteuropa wo wir uns einen Ausbau der Marktanteile erwarten. Beim Zucker spielt ja die Fracht eine ganz wesentliche Rolle und da sind wir mit unserer Präsenz vor Ort im Vorteil. Natürlich könnte es da oder dort zuerst einmal zu Verwerfungen kommen, aber das wird sich einpendeln.

Börse Express: Thema Wachstum - die Agrana hat erst kürzlich ein Fruchtverarbeitungswerk in Indien zugekauft - und ist nun in Asien in drei Ländern vertreten. Streben Sie weitere Zukäufe an? Wenn ja in welchen Segmenten - Frucht nehme ich an - und welchen Regionen?

Johann Marihart: Die Frage ist immer, ob sich etwas anbietet. Der Zukauf in Indien ist ja eher ein kleineres Unternehmen. Er versetzt uns aber in die komfortable Lage, dass wir in einen neuen Markt eintreten können ohne langwierige mitunter sehr bürokratische Verfahren in Kauf nehmen zu müssen, um eine Produktion zu starten. Wir haben jetzt dort eine Produktion und können mit unserer Art der modernen Produktion gleich daran andocken. Ein sehr wichtiger Schritt vor allem auch vor dem Hintergrund der Joghurttradition in Indien. In China wollen wir ein zweites Werk aufbauen, das Ende 2018 in Betrieb gehen soll. In Peking haben wir die Produktion mittlerweile von 5.000 auf 20.000 Tonnen ausgebaut. Generell müssen Zukäufe zu uns passen. Wir werden sicher nicht ins Verbrauchergeschäft einsteigen und zum Beispiel ein Joghurtwerk erwerben.

Börse Express: Der Bereich Stärke ist vom Umsatz her das zweitgrößte Geschäftsfeld, liefert aber den höchsten Anteil am EBIT und die beste Marge. Worauf ist das zurückzuführen und wie kann hier das organische Wachstum, wie es im Geschäftsbericht heißt, vorangetrieben werden?

Johann Marihart: Im Stärkemarkt gibt es eine hohe Konzentration. Unsere US-Konkurrenten wie etwa ADM oder Cargill haben eine drei bis zehnmal so große Produktion wie wir. Sie setzen aber hauptsächlich auf Isoglukose, die wir zwar auch produzieren aber vor allem um eine gewisse Grundauslastung zu haben und die Kostenbasis niedrig zu halten. Im Stärkegeschäft setzen wir aber hauptsächlich auf Spezialprodukte, wo unsere große Flexibilität von Vorteil ist. Ein weiterer Vorteil ist unser Zugang zur „Biodenke“ und dass wir gentechnikfrei arbeiten. Damit sind wir gut positioniert. Wachsen können wir unter anderem mit unseren Kunden aus der Papierindustrie. Dazu muss man wissen, dass der Stärkeanteil in wiederverwertetem Altpapier oder in Karton bei drei bis vier Prozent liegt.

Börse Express: Thema Investitionen: Sie haben im vergangenen Jahr beinahe gleich viel investiert wir im Jahr davor (rd. 115 Millionen Euro). Stehen heuer ebenfalls Investitionen in dieser Höhe an?

Johann Marihart: Mehr noch - wir haben heuer Investitionen von rd. 140 Millionen Euro geplant. Das Stärkewerk in Aschach soll ja heuer fertiggestellt werden und da sind etwa noch 30 von den insgesamt 80 Millionen Investitionen offen. Wir setzen Maßnahmen in Gmünd, wo wir Kartoffelstärke produzieren. Dort wollen wir um 20% mehr Kartoffeln verarbeiten. Wir wollen unsere Frucht-Werke in den USA erweitern. Im Zuckerbereich setzen wir die Investitionen vor allem für Energieeinsparungen ein. Mit den Investitionen liegen wir damit wieder deutlich über dem Abschreibungsniveau. Ich meine aber, wenn wir rund 50% an die Aktionäre auszahlen, muss ein Anteil unseres Gewinnes auch in den Erhalt und die Zukunft des Unternehmens investiert werden.

Börse Express: Thema Kapitalmarkt: Nach Bekanntgabe des Ergebnisses ist die Agrana-Aktie am vergangenen Freitag deutlich hochgezogen und erzielte gegen Mittag mit einem Plus von mehr als drei Prozent den stärksten Zuwachs im ATXPrime. Freut einen ein solcher Kursanstieg, oder ist es lediglich „Business as usual“?

Johann Marihart: Natürlich freut einen das, weil es zeigt, dass wir gute Arbeit auch in der Kommunikation geleistet haben. Mit dem Kursanstieg sind wir jetzt wieder näher dort wo wir unseren Kurs nach der Kapitalmaßnahme erwartet haben. Dazwischen gab es ja die Goldman Sachs-Analyse zum Zuckermarkt, von der wir überproportional hart getroffen wurden (Anm. d. Autors: Mit einem Umsatz von 671,9 Millionen Euro ist das Segment Zucker der kleinste der drei Agrana-Bereiche). Der Aktienkurs ging auf etwas über 92 Euro zurück - da hatten wir dann schon ein Verständnisproblem. Bei den aktuellen 103 bis 104 Euro fühlen wir uns jetzt schon wieder besser aufgehoben.

Börse Express: Mit einer Dividendenrendite von rd. 3,8% zählt die Agrana-Aktie sicher zu den attraktiveren Werten in Wien. Dennoch überrascht ein wenig, dass Sie die Dividende nicht angehoben haben, obwohl der Gewinn je Aktie doch deutlich oberhalb des Wertes aus dem Vorjahr lag. Welche Überlegungen stecken hinter dieser Entscheidung?

Johann Marihart: Wir haben bei der Dividende im Vorjahr einen großen Schritt nach vorne gemacht, obwohl wir einige negative Effekte verdauen mussten. Wir haben also quasi im Vorjahr schon die erwartete gute Entwicklung vorweggenommen. Im laufenden Jahr stimmt die Ausschüttungsquote wieder.

Börse Express: Durch die Kapitalerhöhung im Februar wurde der Streubesitz deutlich erhöht und auch der Umsatz mit der Aktie hat sich verbessert. In der ATX Beobachtungsliste hat die Agrana einen Sprung nach vorne gemacht. Beim Umsatz Platz 23 im April (Jänner: 35) und bei der Marktkapitalisierung Platz 27 (34). Ist die Aufnahme in den ATX aus ihrer Sicht ein erstrebenswertes Ziel?

Johann Marihart: Prinzipiell würde ich eine Aufnahme natürlich positiv sehen, aber dazu können wir nicht sehr viel beitragen, außer guten Ergebnissen und einer professionellen Kommunikation. Die Kapitalerhöhung hat sicher dazu beigetragen, dass wir uns in der Rangliste verbessert haben und aus den Kurssteigerungen könnte sich eine weitere Verbesserung ergeben.

Börse Express: Apropos Kapitalerhöhung: Könnte es in den nächsten fünf Jahren zu weiteren Kapitalmaßnahmen kommen - etwa im Zuge von größeren Zukäufen?

Johann Marihart: Wir haben ja einiges vor uns, das können wir jetzt ganz gut stemmen - auch ohne weitere Kapitalmaßnahmen. Dazu kommt, dass die Grenze für unsere Kernaktionäre wohl bei einem Anteil von 80 vielleicht 75 Prozent liegt. Insofern ist da nicht viel Spielraum. Wir sind sehr froh, dass wir das genehmigte Kapital bei der letzten Kapitalmaßnahme großteils ausgeschöpft haben. Aus meiner Sicht gibt es derzeit keinen weiteren Bedarf für Kapitalmaßnahmen.

Börse Express: Letzte Frage und die erlaube ich mir, weil ich in der Agenda für die Sie zuständig sind, auch das Wort Wirtschaftspolitik gefunden habe. Österreichs Politiklandschaft macht derzeit ja bewegte Zeiten durch. Was erwarten sie sich von einer künftigen neuen Regierung im Bereich der Wirtschaftspolitik?

Johann Marihart: Sie haben Recht - wir machen derzeit bewegte Zeiten durch. Das gilt aber gleichermaßen für Frankreich und die USA. Und auch in Deutschland wird ja im Herbst gewählt, wer weiß was da auf uns zukommt. Bewegte Zeiten sind ein Zug der Zeit. Was schon ein wenig auffällt, und das liegt nicht zuletzt wohl auch am Brexit-Thema, ist eine gewisse Unsolidarität, die um sich greift. Von einer künftigen Bundesregierung erwarte ich mir, dass man sich bewusst wird, dass man die Industrieunternehmen nicht nur in Umsatz und Exportzahlen messen darf. Nehmen wir als Beispiel die Agrana: An jedem Arbeitsplatz bei der Agrana hängen weitere drei weitere Arbeitsplätze z. B.: in der Landwirtschaft. Da gibt es eine beachtliche Wertschöpfung und die Hebelwirkung ist sehr groß.

In der EU-Kommission gibt es ja schon Bemühungen in Richtung einer Re-Industrialisierung. Der Grund liegt sicher darin, dass man sich bewusst ist, dass in der Industrie ein Mehrwert geschaffen wird. Für Österreich wünsche ich mir eine Politik, die das ebenfalls fördert und sich dessen bewusst wird.

Es gibt ja bereits gute Ansätze, wie etwa bei der Forschungsprämie, oder wenn es im regulatorischen Bereich heißt, dass für jede neue Regel eine altes Gesetz außer Kraft gesetzt werden soll. Was die Bürokratie betrifft ist aber sicher noch viel Luft nach oben vorhanden. <red>


Aus dem Börse Express PDF vom 18. Mai. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.

Mehr zu Agrana in der Börse Express Matrix: http://bit.ly/2qrsJCz

 
red
Mehr zum Thema











be INVESTOR NR 33





comment Diesen Artikel kommentieren
Titel
Text

Der jüngste Thread im Board zu Agrana - » zum Board

 
b.p.
5 Postings
seit 2011-10-29
> einsteigen?2012-07-13 14:45:13


ja genau,
jetzt einsteigen und mit Stevia verlieren

Anthean
11300 Postings
seit 2007-08-24
>> Re(1): einsteigen?2013-01-30 18:08:42


Argana grade Thema im Parlament bezüglich Biodiesel. Da liefen ja auch fleißig Seilschaften zwischen Politik und Wirtschaft (Sitchwort Pichldorf). Daß da schwarze Politiker und die Raiffeisen in einem Boot sitzen überrascht wahrscheinlich weniger.

clubberer
852 Postings
seit 2009-08-23


Ich denke, dass der Kurssturz von 126 auf 101 (wegen der KE) nach langer Zeit wieder eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit bietet.

Ich vermute, dass hier kurzfristig in wenigen Wochen gut 10 % drinnen sein sollten. Sollte der Kurs wider Erwarten stagnieren, tröstet die ganz gute Dividende.

Ich bin heute knapp unter 104 eingestiegen.

LASKler
9213 Postings
seit 2012-02-28


Südzucker ;-)

clubberer
852 Postings
seit 2009-08-23


Für die Altaktionäre hat das Jahr trotz der ausgezeichneten Q1 - Q3 Zahlen nicht sehr gut begonnen. Die Frage "süßes oder saures" wurde ganz klar beantwortet ..

Ich habe heute eine 2. Tranche gekauft und meinen Mischkurs auf knapp 103 gedrückt. Nächste Woche ist mal Urlaub angesagt .. da wird die Aktie ohne meine Stützkäufe auskommen müssen ;-)

clubberer
852 Postings
seit 2009-08-23


".. Die von der Agrana Beteiligungs AG (Agrana) durchgeführte Kapitalerhöhung ist platziert. Institutionelle Investoren haben für 131, 67 Millionen Euro Agrana-Aktien um 100 Euro das Stück eingekauft. Ein Wahnsinns-Schnäppchen! .."

.. meint der Börsianer:

http://www.derboersianer.com/2017/02/agrana-holt-sich-geld-serbien-und-china-im-fokus/



stoneage40
1312 Postings
seit 2009-12-03


Wenn es am Montag wider erwarten nach Süden geht, dann bin ich dabei

clubberer
852 Postings
seit 2009-08-23


Grundsätzlich ist glaube ich keine Eile geboten .. ich würde die Kurse erst ab Ende Februar wieder deutlich höher erwarten.

Jedenfalls ist es Agrana wieder gelungen, etwas Schwung in die Aktie zu bringen. Im gesamten Jahr 2016 haben ca. 600.000 Aktien den Besitzer gewechselt. In den letzten 3 Tagen waren es ca. 230.000 Aktien. Das sind immerhin rund 20 % des bisherigen Streubesitzes.

Vermutlich haben einige Altaktionäre ein paar Stücke zwischen 102 - 111 verkauft, um sich den gleichen Anteil um 100 Euro wieder zurückzuholen. Ich gehe schon davon aus, dass der Verkaufsdruck nächste Woche nachlässt.



* Am Erscheinungstag des Artikels werden bei Artikelabruf die von der Wiener Börse übermittelten Kurse real-time angezeigt. Alle anderen Kursinformationsquellen auf www.boerse-express.com (Archiv-Artikel, Charts, Matrix, Kurslisten) weisen die übliche Verzögerung von rund 15 Minuten auf. Alle Kursangaben ohne Gewähr.
Alle Kursinformationen sind nach den Bestimmungen der jeweiligen Börse mindestens 15 Minuten oder mehr verzögert. ISIN AT0000603709

 
 
 
Gratis-PDF-Produkte
Hier haben Sie die Möglichkeit, sich für den Bezug unserer kostenlosen Newsletter & PDF-Produkte einzutragen.
"Börse Express free"
 

Ihre Email Adresse


Clippings
 
Meistgelesen letzte 2h
 
... in den letzten 5 Minuten
 
Postings
 
ATX
(17:33)
3241.10
0.77%
Top 5 ATX
RAIFFEISEN BANK INTERNAT. AG 3.75%
ANDRITZ AG 2.25%
IMMOFINANZ AG 1.81%
VERBUND AG KAT. A 1.55%
TELEKOM AUSTRIA AG 1.44%
Flop 5 ATX
OESTERREICHISCHE POST AG -2.19%
UNIQA INSURANCE GROUP AG -1.40%
OMV AG -0.87%
FLUGHAFEN WIEN AG -0.53%
RHI AG -0.41%
 
Matrix   
Matrix Österreich Matrix Deutschland Matrix USA
0.77%
(17:33)
0.10%
(00:00)
NIKKEI
0.00%
()
-0.30%
(23:41)
AGR AMAG AMS ANDR ATEC ATRS ATS
ATX AW2 BAH BDI BENE BEO BETB
BIND BWIN BWO BWT C2 CAI CAT
CNTY COV CWI DOC EBS ECO EVN
FAA FACC FKA FLU GROA HEAD HTI
IIA KTCG KTMI LNZ MAI MIP MMK
OMV PAL PARS POS POST PYT QINO
RAP RBI RBT RHI ROS SAC SBO
SEM SNT SNU SPI STR SWUT TAN
TEAK TKA UIV UP2 UQA VER VIG
VLA VOE WIE WOL WWE WXF ZAG
0.10%
(00:00)
-0.01%
(00:00)
0.04%
(00:00)
-0.30%
(23:41)
0.12%
(22:20)
0.19%
(22:30)
 
Devisenrechner
Währungen
Währung Change Aktuell
CHF -0.10% 1.1406
GBP -0.18% 0.9099
JPY 0.09% 129.7900
NOK -0.45% 9.3115
SEK -0.02% 9.4820
USD -0.29% 1.1710
Die jüngsten Analysen zu österreichischen Aktien
Datum Company Bewerter Kurzbewertung Kursziel
16.08. Polytec RCB RCB - Upgrade 19.50
16.08. Atrium European Real Estate Kempen & Co Kempen & Co - initial 4.20
16.08. voestalpine Erste Gro... Erste Group - Upgrade 49.00
 
15.08. Polytec Warburg MM Warburg - Kurszielerhöhung 22.00
15.08. Vienna Insurance Group JPMorgan JPMorgan - Kurszielaufstockung 25.50
15.08. Verbund Concorde ... Concorde Securities - Kurszielerhöhung 17.00
15.08. Telekom Austria Barclays Barclays - Kurszielerhöhung 6.70
15.08. Post JPMorgan JPMorgan - Downgrade 35.50
15.08. Post HSBC HSBC - Kurszielerhöhung 36.00
15.08. Post Goldman S... Goldman Sachs - Kurszielerhöhung 31.00
 
weiter >>